Interview für fudder.de


3. März 2021

Willkommen bei Health for Future Freiburg!

Dies ist die offizielle Website der im Januar 2020 neu gegründeten Health for Future Ortsgruppe in Freiburg im Breisgau.

Die WHO sieht den Klimawandel als eine der TOP-Bedrohungen für die globale Gesundheit.

Als Angehörige des Gesundheitssektors haben wir eine besondere Verantwortung. Wir dürfen diese Krise nicht ignorieren, wenn uns die Gesundheit heutiger und zukünftiger Generationen am Herzen liegt.

Es ist also eindeutig Zeit, dass wir uns als Freiburger Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzte, Therapeut*innen, Mitarbeiter*innen im Rettungsdienst, und viele mehr für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und einen gesunden Planeten einsetzen.

Denn nur auf einem gesunden Planeten können gesunde Menschen leben. Es gilt nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

Unsere Forderungen, wer wir sind und wo es Health for Future überall gibt, dazu noch viele Infos über Klimawandel und Gesundheit findet ihr auf healthforfuture.de


20. Februar 2020

Globaler Klimastreik am Freitag 25.9.

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Ärztliche Schweigepflicht gilt für unsere Umwelt nicht! 6000 Gründe trieben heute mehr als 6000 Menschen in Freiburg zum globalen Klimastreik auf die Straße. Alex fürchtet die nicht absehbaren Folgen von Mikroplastik für den Körper. Marie belastet die Hohe Anzahl an Hitzetoten, die Deutschland jährlich zu verbuchen hat. Nike sieht den Klimawandel als globale Fluchtursache und Ursache für Leid und Hunger. Hannah ist besorgt über die durch Wärme begünstige Ausbreitung von Infektionskrankeiten, die z.B. durch Mosquitos übertragen werden. Und warum warst du dabei? 🌍💛 #klimastreik #healthyplanethealthypeople #keingradweiter #klimagerechtigkeit #climatejustice

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23. September 2020

Abwrackprämie – Nein danke! Wir haben bei Winfried Kretschmann angerufen…

Winfried Kretschmann stellt eine erneute Abwrackprämie, also mehrere tausend Euro Kaufzuschuss für Neuwagen (auch für die mit Verbrennungsmotor), zur Unterstützung der Autoindustrie als alternativlos dar.

„Wer bessere Vorschläge hat, soll kommen“ – so formulierte er es im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung letzten Freitag. Das ließen wir und viele Andere uns nicht zweimal sagen: Nach einem Aufruf von Campact klingelten bei den engsten Mitarbeiter*innen des Ministerpräsidenten deshalb gestern die Telefone – und zwar pausenlos! Es meldeten sich: Bürger*innen mit besseren Ideen, als einer neuen Abwrackprämie für Spritschlucker.
Wir haben Einige Verantwortliche erreichen können und bei Anderen auf die Mailbox gesprochen und liebe Grüße aus Freiburg hinterlassen. Wir haben freundlich darauf hingewiesen, dass Kaufanreize – ganz wie es auch im Parteitagsbeschluss der Grünen, seiner eigenen Partei, steht – nur für klimaneutrale Mobilität gesetzt werden sollten.

Gerade jetzt wird viel Geld in die Hand genommen. Dieses Geld muss für die Förderung des ÖPNV, von E-Autos und den Interessen von Fahrradfahrer*innen genutzt werden. Die Abwrackprämie von 2009 hat gezeigt, dass dieser Weg damals auch wirtschaftlich keinen Sinn ergeben hat.

Dieser Text wurde weitestgehend aus einer Mail von CAMPACT übernommen.

Quellen:
„Kretschmann will Geld für Diesel“, taz, 4. Mai 2020
„Wer am lautesten schreit“, SZ, 5. Mai 2020
„Eindämmung, Erholung und Erneuerung“, Die Grünen, Beschluss auf dem 1. Ordentlichen Länderrat 2020, 2. Mai 2020
„Was der Auftritt von VW-Chef Diess über die Autobranche sagt“, SZ, 28. April 2020
„Öko-Bonus statt Abwrackprämie“, Tagesspiegel, 17. April 2020
„Deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt Neuauflage der Abwrackprämie ab“, Handelsblatt, 21. April 2020


28. Mai 2020